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Liebe Patienten,

kennen Sie das: vor, während und vor allem nach dem Besuch beim Zahnarzt tauchen jede Menge Fragen bei Ihnen auf. Wir haben hier einmal Fragen unserer Patienten für Sie aufgelistet. Sie werden sehen, Sie stellen sich nicht alleine Fragen. Hier gibt es die Antworten.
Wenn eine Frage bzw. die Antwort fehlt, freuen wir uns auf eine kurze Mitteilung von Ihnen.

VORSORGE
Wie oft soll ich zur Kontrolle zum Zahnarzt gehen?
Wir empfehlen Ihnen mindestens zweimal jährlich einen Besuch in unserer Zahnarztpraxis, um Ihre Zähne kontrollieren und professionell reinigen zu lassen, und das ganz unabhängig von Versicherungen und Kosten.  Je nach Situation und Ihrem persönlichen Karies- oder Parodontitis-Risiko kann ein kürzeres  Kontroll-Intervall notwendig sein. Wir beraten Sie gern dazu individuell.

In welchem Alter soll mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?
Ein erstes Kennenlernen kann durchaus schon ab dem ersten Milchzahn stattfinden. Oft sind die Kleinen aber in diesem Alter noch sehr scheu. Ungefähr ab dem zweiten Lebensjahr sollte Ihr Kind Sie zu einem Kontrolltermin in die Zahnarztpraxis begleiten. Es erfährt dadurch, dass dieser Besuch nichts Ungewöhnliches ist und lernt unsere Räume in Berlin-Schöneberg, unsere Kinderspielecke und die Mitarbeiterinnen kennen. Vielleicht lässt es sich auch schon einmal in den Mund schauen.

Welche Behandlungen sind bei Schwangeren und stillenden Müttern möglich und notwendig?
Regelmäßige Kontrollen und intensive Prophylaxe sind bei Schwangeren aufgrund der Hormonumstellung besonders wichtig. Das Zahnfleisch reagiert in dieser Zeit äußerst empfindlich auf eine bakterielle Entzündung. Veränderte Essgewohnheiten wie vermehrtes Snacking während der Schwangerschaft können zu einer erhöhten Kariesanfälligkeit führen. Große körperliche Belastungen wie starke Schmerzen oder Entzündungen schaden sowohl der werdenden Mutter als auch dem ungeborenen Kind. Eine notwendige zahnärztliche Behandlung sollte also lieber durchgeführt werden, als unnötigen Stress zu provozieren. Diese kann dann durchaus unter einer normalen Lokalanästhesie erfolgen. Wir haben die entsprechend schonenden Präparate vorrätig, um Sie auch in dieser sensiblen Phase bestens betreuen zu können.
Röntgenaufnahmen sollten in der Schwangerschaft nur in dringenden Fällen durchgeführt werden, dies gilt insbesondere für die ersten drei Monaten. Die Einnahme von Medikamenten sollte möglichst vermieden werden und wenn nötig, nur unter Absprache mit den behandelnden Ärzten erfolgen.


PROPHYLAXE
Welche Zahnpasta ist die richtige für mich?
Eine pauschale Empfehlung ist schwierig. Folgende Merkmale aber können Ihnen bei der Auswahl helfen:
Der Geschmack: Wählen Sie eine Zahnpasta aus, deren Geschmack Sie mögen. Mit einer Zahnpasta, die „schmeckt” wird besser und öfter geputzt.
Die Wirkstoffe: Fluoride in der Zahnpasta sind wichtig, da sie Karies zu verhindern helfen. Sie sollten  jedoch auf die Konzentration achten: Der derzeit übliche Fluoridzusatz von 1500 ppm bei Zahncremes für Erwachsene und von 500 ppm bei Zahncreme für Kinder ist auch empfehlenswert. Tenside in Zahnpasten unterstützen die Reinigungswirkung und die gleichmäßige Verteilung der Inhaltsstoffe beim Putzen. In höheren Konzentrationen können Tenside das Zahnfleisch reizen. Ein Tensidanteil von bis zu 2% gilt als unbedenklich.  Für Patienten mit empfindlichen Zahnhälsen gibt es auch spezielle Sensitiv-Zahnpasten oder Gele, deren Inhaltsstoffe gut helfen. Grobe Schleifkörper haben in einer modernen Zahnpasta hingegen nichts zu suchen. Sie führen zu einer verstärkten Abnutzung von Zahnschmelz und zu Putzdefekten am Zahnhals.
Generell vertreten wir die Auffassung, dass die Zahnpasta bestenfalls das i-Tüpfelchen der Mundhygiene ist und überbewertet wird. Entscheidend ist die mechanische Beseitigung der gefährlichen Bakterien. Wer also die perfekte Mundhygiene hat und eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung in unserer Praxis durchführen lässt, ist bestens geschützt gegen Karies und Co.

Worauf muss ich beim Kauf einer Zahnbürste achten?
Die beste Reinigungswirkung hat in unseren Augen eine elektrische Zahnbürste, sie schafft deutlich mehr Putzbewegungen in der gleichen Zeit im Vergleich zur Handzahnbürste. Außerdem sind in Ihrem Mund auf engstem Raum die Putzbewegungen viel effektiver.  Zusätzlich sind je nach Situation Zahnseide und/oder Zahnzwischenraumbürstchen anzuwenden. Für die Zunge empfehlen wir spezielle Zungenreiniger oder eine mittelharte Handzahnbürste. Für Patienten, die doch lieber mit der Hand putzen, gilt: die Borsten sollten nicht zu hart, aber auch nicht zu weich sein. Der Bürstenkopf sollte nicht zu groß sein, da Sie sonst nicht alle Stellen im Mund erreichen. Die Borsten sollten keinesfalls aus natürlichen Materialien hergestellt sein, da sich hier innerhalb weniger Tage Bakterien viel besser ablagern können.
Unsere geschulten Prophylaxehelferinnen beraten Sie individuell und herstellerunabhängig!

Was halten Sie von Mundduschen, Mundspülungen und Mundwässern?
Mundduschen haben einen gewissen Massage- und Reinigungseffekt, den Sie jedoch auch erreichen, wenn Sie Ihre Zähne richtig putzen. Mundspülungen und Mundwässer unterstützen einen frischen Atem, sie können die Reinigung mit der Zahnbürste aber nicht ersetzen.

Was sollte man beim Bleaching beachten? Ist der Zahnaufheller gefährlich?
Nein, das Bleachingmittel ist absolut ungefährlich. Vor dem Bleaching führen wir immer eine professionelle Zahnreinigung durch. Bei diesem Termin werden Sie ausführlich über die geplante Zahnaufhellung beraten und  darauf vorbereitet.  Füllungen und Kronen lassen sich nicht aufhellen. Kurzzeitig kann es während oder nach der Behandlung zu Empfindlichkeiten der Zähne kommen. Sie erhalten von uns ein Gel für zu Hause, das diese Empfindlichkeiten schnell beseitigt.  

Warum muss ich die Prophylaxe selbst bezahlen?
Leider ist die zahnärztliche Prophylaxe nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten. Viele Krankenkassen und Zahnzusatzversicherungen beteiligen sich jedoch auf Grund des nachgewiesenen Nutzens immer mehr an der Prophylaxe und bezuschussen die professionelle Zahnreinigung anteilig. Im Zweifel empfiehlt es sich, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen. Eine kleine Übersicht darüber gibt es unter folgendem Link (Stand Februar 2016) 
Unbestritten ist, dass die Prophylaxe aus medizinischer Sicht absolut empfehlenswert ist. Es ist erwiesen, dass Patienten, die regelmäßig eine Prophylaxe in Anspruch nehmen, gesündere Zähne haben als diejenigen, die ausschließlich auf die Zahnpflege zuhause setzen.


ZAHNBEHANDLUNG
Ich leide unter Zahnfleischrückgang - warum wird es immer weniger?
Für eine Zurückbildung des Zahnfleisches an einem oder mehreren Zähnen gibt es unterschiedliche Ursachen. Meist handelt es sich dabei um die Folge einer parodontalen Entzündung, einer falschen Zahnputztechnik oder eines übermäßigen Zähneknirschens. Aber auch eine vorangegangene kieferorthopädische Behandlung oder ein Piercing des Lippenbändchens kommen als Ursache in Frage. Selten kann das verloren gegangene Gewebe zurückgewonnen, wohl aber ein weiterer Verlust vermieden werden. Daher sollten Sie sich zur Abklärung dringend bei uns in der Praxis vorstellen.

Ist eine Wurzelkanalbehandlung schmerzhaft?
Eine Wurzelbehandlung muss nicht zwingend ein schmerzhaftes Erlebnis sein, denn während der Versorgung wird der Bereich um den Zahn mittels Lokalanästhesie betäubt. In vielen Fällen kommen die Patienten mit Schmerzen in die Praxis und sind danach überrascht, dass die Behandlung schmerzfrei durchgeführt wurde. In den ersten Tagen nach der Wurzelkanalbehandlung kann Ihr Zahn allerdings noch etwas empfindlich reagieren.

Ist Amalgam schädlich?
Eine eindeutige Aussage gibt es hierzu nicht. Allein der Verdacht, dass Amalgam giftig für den Menschen sein kann, ist für unsere Zahnarztpraxis am Bayerischen Platz Grund genug, es nicht mehr anzuwenden. Amalgam ist ein Stressfaktor für unser Immunsystem und kann folgende Symptome verursachen: Müdigkeit, Kopfschmerzen, höhere Infektanfälligkeit, Schlafstörungen - um nur einige zu nennen. Amalgamfüllungen bestehen zu über 50% aus Quecksilber. Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall und muss von uns bei herausgebohrten alten Füllungen als Sondermüll entsorgt werden!

Angst vor dem Zahnarzt - was tun?
Es gibt unterschiedlichste Gründe für die weit verbreitete Angst vorm Zahnarzt. Meistens sind es schmerzhafte Zahnarzt-Erfahrungen aus der Kindheit. Wir haben in unserer Zahnarztpraxis in Berlin-Schöneberg sehr viel Erfahrung im Umgang mit der Zahnarztangst und helfen Ihnen dabei, diese abzubauen. Am besten ist es, wenn Sie gleich bei der Terminvereinbarung Ihre Ängste ansprechen. Wir stellen uns gern darauf ein und führen Sie langsames und schrittweise an die zahnärztliche Behandlung heran. Ein spezielles Angstabbautraining bietet Ihnen die Chance, Ihre Zahnarztphobie mithilfe bestimmter Techniken selbst zu bewältigen. So wird es Ihnen möglich sein, in Zukunft eine zahnärztliche Behandlung ohne starken Angstdruck durchführen zu lassen.

Weisheitszähne – müssen sie immer gezogen werden?
Nein. Sollte der betreffende Kiefer groß genug sein und somit genug Platz für alle Zähne bieten, müssen die Weisheitszähne nicht gezogen werden. Eine individuelle Untersuchung und ein Röntgenbild geben hier Aufschluss.


ZAHNERSATZ
Können Sie mir eine Zahn-Zusatzversicherung empfehlen?
Nein, aus rechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen keine Versicherung empfehlen. Wir möchten Sie jedoch darauf aufmerksam machen, die Angebote kritisch zu hinterfragen und mehrere Alternativen zu vergleichen. Die Bandbreite der in den Policen versicherten Leistungen reicht von einer Aufstockung des "Kassen-Fest-Zuschusses" über einen prozentualen Zuschuss-Anteil an der Gesamtrechnung bis hin zu einer wirklichen Versicherung für rein private Behandlungen und sogenannte Wunschleistungen (Zahnaufhellungen, ästhetische Korrekturen, Kieferorthopädie bei Erwachsenen etc.). Dementsprechend unterscheiden sich die monatlichen Versicherungsbeiträge sehr stark. Für sehr wenig Geld können Sie auch nur eine eingeschränkte Leistung erwarten.

Wie viel Geld bezahlt die Kasse für meinen Zahnersatz?
Beim „befundorientierten Festzuschussmodell” richtet sich der Zuschuss nach dem medizinischen Befund. Alle Versicherten bekommen also bei gleichem Befund -z.B. bei einem fehlenden Zahn- den gleichen Betrag erstattet. Dabei ist es völlig unwichtig, ob Sie sich für ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese entscheiden. Alle Kosten, die über dem Festzuschuss liegen, muss der Patient dann selber tragen.
Bei einem lückenlos geführten Bonusheft erhalten Sie einen höheren Zuschuss von der Krankenkasse.
Es gibt auch eine Härtefallregelung für Geringverdienende, in diesem Fall bezahlt die Krankenkasse mehr als nur den standardmäßigen Zuschuss. Der Härtefall ist einkommensabhängig und muss separat bei der Krankenkasse beantragt werden.
Falls Sie Fragen zu Ihrer Behandlungsplanung, zur Abrechnung oder Erstattung durch Versicherungen und Beihilfestellen haben, sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen gern!

Kann das Gold meiner alten Brücke für die neue wiederverwendet werden?
Das Medizinproduktegesetz untersagt es, Altgold zur Anfertigung neuen Zahnersatzes zu verwenden.
Für die allermeisten Fälle kommen heute ohnehin die gesundheitlich unbedenklichen, absolut natürlich aussehenden Vollkeramik-Versorgungen zum Einsatz.

Um meine Kronen habe ich so dunkel schimmerndes Zahnfleisch, kann man dagegen etwas tun?
Hierbei handelt es sich meistens um Metallränder alter Kronen, die durch das Zahnfleisch schimmern.  Früher wurden alle Kronen, auch im Frontzahnbereich, so gefertigt: eine Metallkappe bildete das Gerüst, das ggf. mit einer Keramik verblendet wurde.
Die modernen Techniken erlauben uns heute fast immer die Anfertigung von Vollkeramikkronen oder-brücken.

Meine Unterkiefertotalprothese sitzt nicht. Was kann ich tun?
Die Unterkiefertotalprothese ist eines der größten Probleme der Zahnmedizin, da die Haltefläche gering ist und die Zunge von innen gegen den Zahnersatz drückt. Implantate können helfen.

Kann ich meinen Zahnersatz auch im Ausland herstellen lassen?
Im Ausland gefertigter Zahnersatz kann deutlich billiger sein als hier. Oft handelt es sich jedoch um eine Mogelpackung. Eine Untersuchung des medizinischen Dienstes der Krankenkassen ergab: Jeder dritte Auslands-Zahnersatz weist Mängel auf. Zwei Drittel der beanstandeten Kronen und Brücken mussten ausgetauscht werden. Auf den Kosten bleibt der Patient sitzen: Die Krankenkassen sind bei Auslands-Zahnersatz nicht verpflichtet, Nachbesserungen zu bezahlen.
Außerdem unterliegt das verwendete Material im Ausland nicht den strengen deutschen Qualitätsstandards.
Unser Zahnersatz wird im Berliner Meisterlabor gefertigt. Dies garantiert beste Qualität bei kurzen Wegen und sichert Arbeitsplätze in unserer Stadt.

Gibt es denn hinsichtlich Implantaten schon genug Erfahrungswerte?
Ja, Implantate werden seit über 40 Jahren erfolgreich eingesetzt.   


CMD - ZÄHNE KNIRSCHEN
Was versteht man eigentlich genau unter CMD?

CMD (Cranio-mandibuläre Dysfunktion) ist auch bekannt unter dem Begriff Myoarthropatie. Es ist eine Erkrankung des Kauorgans.
Eine Vielzahl von Symptomen kann die Diagnose schwierig machen. Häufig schmerzen die Kiefermuskulatur oder die Kiefergelenke beim Kauen. Andere Symptome können auch sein: eingeschränkte Mundöffnung, Knacken oder Reiben der Kiefergelenke beim Öffnen oder Schließen des Mundes, ausstrahlende Schmerzen in Kopf, Nacken, Schulter oder Rücken, plötzlich auftretende Probleme mit der Passung der Zähne aufeinander, Ohrenschmerzen.

Ich habe Kiefergelenkbeschwerden. Wer kann mir weiterhelfen?
Erster Ansprechpartner ist der Zahnarzt mit Wissen über CMD Behandlung. Frau Awwad hat eine Zusatzausbildung auf dem Gebiet der CMD- Behandlungen absolviert und hilft Ihnen gern, die individuell passenden Maßnahmen für Ihr allgemeines Wohlbefinden und die Gesundheit Ihrer Zähne zu finden.

Ich knirsche nachts mit den Zähnen, hat dies etwas mit Stress zu tun?
Zähneknirschen, genannt Bruxismus kann verschiedene Ursachen haben, meist kommen mehrere Ursachen zusammen. In vielen Fällen nimmt das Knirschen zu, wenn der Patient Stress hat. Lassen Sie sich kurzfristig untersuchen, die manuelle Funktionsdiagnostik in unserer Praxis schafft Klarheit.


NOTFALL
Ich habe Zahnschmerzen, kann ich sofort vorbei kommen?
Selbstverständlich können Sie mit akuten Beschwerden auch sofort unsere Praxis am Bayerischen Platz kommen. Allerdings müssen Sie dann eine Wartezeit einkalkulieren, da wir Patienten mit festem Termin vorrangig behandeln.
Am besten rufen Sie auch bei akuten Schmerzen kurz an (030 /211 62 00), spätestens bevor Sie sich auf den Weg zu unserer Praxis machen – dann können wir uns bereits organisatorisch darum kümmern, Ihre Wartezeit möglichst kurz zu halten!

Notarzt - Wo finde ich einen Notzahnarzt für nachts oder am Wochenende?  
Die Kassenärztliche Vereinigung KZV informiert über den Berliner Notdienstplan unter http://www.kzv-berlin.de/notdienst  oder der Telefonnummer 030 89 004 333.


FRAGEN ZUM IMPLANTAT

Was kostet ein Implantat?
Implantate sind in jedem Fall eine kluge und langfristige Investition für Ihre Gesundheit und Lebensqualität.
Die Kosten eines Implantates sind abhängig von der Ausgangssituation, z. B. dem Knochenangebot, der Anzahl der Implantate, die gesetzt werden sollen und von dem nachfolgendem Zahnersatz. Nach einem Beratungsgespräch mit klinischer und röntgenologischer Befundung können die Kosten genauer kalkuliert werden. Sie erhalten von uns immer einen detaillierten Behandlungsplan.
(Knochenaufbauende Maßnahmen erhöhen die Gesamtkosten).

Bezahlt die Krankenkasse das?
Gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für eine Implantatversorgung zum Teil. Es gibt einen Festzuschuss für den Zahnersatz, der auf den Implantaten befestigt wird. Dieser Zuschuss ist abhängig von der Anzahl der fehlenden Zähne und muss bei der Krankenkasse beantragt werden.
Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen und Zusatzversicherungen übernehmen je nach Versicherungsbedingungen die Kosten ganz oder einen Teil davon. Dies hängt von Ihrem individuellen Vertrag ab. Vor der Behandlung erhalten Sie von uns einen detaillierten Behandlungsplan, den Sie bei Ihren Erstattungsstellen einreichen können.

Wird die Lücke provisorisch versorgt?
Wenn Sie vorher einen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, besteht meist die Möglichkeit, dass Sie diesen nach kleinerer Umarbeitung weiter tragen können. Wenn Sie vorher keinen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, können wir die Lücke jedoch immer mit einem Provisorium schließen.

Wie lange dauert es, bis ich damit kauen kann?
Implantate müssen nach der OP drei bis sechs Monate einheilen. Für die Herstellung der endgültigen prothetischen Versorgung benötigen wir dann noch einmal ca. 4 Wochen.

Wie ist der Ablauf?
Zunächst erfolgt ein ausführliches Vorgespräch, in dem wir Ihnen anhand von Modellen, Röntgenbildern und Fotos die Operation und die weitere Behandlung ganz genau erklären.
Sie erhalten von uns einen detaillierten Ablauf- und Kostenplan.
Sollte eine Parodontitis vorliegen, so muss diese zunächst behandelt werden. Sinnvoll ist vor dem operativen Eingriff immer die Durchführung einer professionellen Zahnreinigung.
Manchmal ist auch eine dreidimensionale dentale Volumentomographie (DVT) erforderlich, um das vorhandene Knochenangebot  genau ausmessen zu können.
Nach der OP bestellen wir Sie zur Kontrolle und zur Nahtentfernung ein. Dann folgen je nach Kieferabschnitt drei bis sechs Monate Pause, damit die Implantate in Ruhe in den Knochen einheilen können und ausreichend belastbar sind. Im Anschluss führen wir die so genannte Implantatfreilegung durch. Zuletzt wird dann in mehreren Schritten die prothetische Versorgung angefertigt und eingesetzt.
Auch nach Abschluss der Behandlung werden Sie in regelmäßigen Abständen zur Kontrolle der Implantate einbestellt. Mindestens zweimal im Jahr sollten Sie zur professionellen Zahnreinigung in unsere Praxis kommen, um zum langfristigen Erhalt Ihrer Implantate beizutragen.

Aus welchem Material besteht das Implantat? Kann es zu Allergien kommen?
Wir verwenden ausschließlich Titan-Implantate. Titan ist sehr gut verträglich.
Zahnimplantate gibt es seit über 40 Jahren. In dieser langen Zeit sind noch keine Allergien gegen Titanimplantate bekannt geworden. Titan hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper völlig neutral.

Tut es weh, wenn man ein Implantat bekommt?
Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist sehr gut auszuhalten. Die meisten Patienten berichten, dass eine Zahnentfernung unangenehmer ist als eine Implantat-OP und brauchen danach nicht einmal eine Schmerztablette.

Wo findet die OP statt?
Die gesamte Behandlung wird in unserer Praxis durchgeführt. Sie müssen zu keinem Zeitpunkt die Behandlung von einem fremden Arzt vornehmen lassen.

Wie lange dauert der Eingriff?
Pro Implantat kalkulieren wir 20 bis 30 Minuten. Ist ein Knochenaufbau notwendig, wird mehr Zeit eingeplant.

Ist eine Vollnarkose nötig?
Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt und ist sehr gut auszuhalten. Die meisten Patienten berichten, dass eine Zahnentfernung unangenehmer ist als eine Implantatoperation und brauchen danach nicht einmal eine Schmerztablette, weil es ihnen so  geht.

Können bei jedem Patienten Implantate gesetzt werden?
In der Regel: ja. Es können bei fast jedem Menschen Implantate eingebracht werden.
Die Implantologie ist ein anerkanntes sicheres Verfahren, und es gibt nur sehr wenige Gründe, die eine Implantatversorgung ausschließen.

Was ist, wenn der Knochen nicht ausreicht?
Wenn das Knochenangebot für das Einbringen eines Implantates nicht ausreicht, können wir einen Knochenaufbau in verschiedenen Techniken durchführen. Dies erfolgt oft im selben Eingriff wie die Implantation selbst.

Gibt es Risiken bei Implantaten?
Das Risiko von Komplikationen ist bei Implantaten gering, wenn man gut plant und eine genaue Diagnostik durchführt. Deshalb lassen wir uns in der Vorbereitung auch viel Zeit und beziehen alle notwendigen Untersuchungen mit ein.
Im Unterkiefer-Backenzahnbereich muss besonders auf den Unterkiefernerven geachtet werden, im Oberkiefer gilt unsere größte Aufmerksamkeit der Kieferhöhle.
Sollte ein Implantat im Laufe des Lebens doch zu einer Entzündung führen, so ist dies zwar traurig und ärgerlich, aber nicht riskant. Eventuell muss es dann entfernt werden.

Darf ich nach dem Eingriff Sport treiben?
Sie sollten direkt nach der OP keinen Sport treiben. Allgemein gilt, es etwas ruhiger angehen zu lassen, solange  die Wunde nicht verheilt ist.

Kann ich nach der OP arbeiten gehen?
Kurzzeitig können Sie von uns krankgeschrieben werden. In der Regel können Sie aber bereits am nächsten Tag wieder Ihren Alltag aufnehmen und wenige Tage später arbeiten gehen.

Braucht das Implantat besondere Pflege?
Implantatgetragene Zähne sehen nicht nur aus wie natürliche Zähne. Sie können sie genauso unkompliziert mit einer Zahnbürste – auch einer elektrischen – und Zahnpasta putzen. Besonders wichtig sind bei Implantaten die Zahnzwischenräume und die Übergänge zum Zahnfleisch. Hier siedeln sich schnell Keime an, die das Zahnfleisch und im Laufe der Zeit auch der Kieferknochen um das Implantat angreifen können. Mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürstchen lässt sich das jedoch verhindern. Unsere Prophylaxeassistentinnen zeigen Ihnen die richtige Handhabung der Utensilien und kümmern sich in regelmäßigen Abständen – etwa alle drei bis sechs Monate – um Ihre professionelle Zahnreinigung. Dabei werden auch hartnäckige Beläge restlos entfernt, und Ihre Zähne strahlen wieder in alter Frische. Nehmen Sie deshalb die Prophylaxetermine regelmäßig wahr. Es lohnt sich.

Welche Vorteile hat ein Implantat gegenüber einer Brücke?
Implantate belasten den Kiefer genauso wie die eigenen Zähne und schützen ihn damit vor einer Schrumpfung.
Die Nachbarzähne müssen nicht wie bei einer Brücke abgeschliffen werden, oftmals werden hier gesunde oder nur leicht defekte Nachbarzähne als Brückenpfeiler "missbraucht".
Die Reinigungsfähigkeit der Zahnzwischenräume ist viel besser als bei einer Brücke.
Die Langlebigkeit von Implantaten überzeugt: in weit über 90 % der Fälle halten Implantate 20 Jahre und länger. Bei Brücken besteht nach einem anfangs gutem Ergebnis im Laufe der Zeit die Gefahr, dass sich der Knochen unter dem fehlenden Zahn zurückbildet und eine sichtbare Lücke entsteht, die nicht nur schwer zu reinigen ist, sondern auch ästhetisch, vor allem beim Lachen, negativ auffällt. Nun müsste diese Brücke entfernt und eine neue angefertigt und eingesetzt werden
Mit Implantaten kann herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden.
Implantate sind erweiterbar, d. h. bei weiteren Verlusten von Zähnen kann ein bereits vorhandenes Implantat in den Zahnersatz integriert werden.
Mit Implantaten können Zähne ästhetisch und funktionell ersetzt werden, sodass Sie mit einem sicheren und guten Gefühl lachen und essen können.

Kann implantatgetragener Zahnersatz erneuert oder, wenn weitere Zähne verloren gehen, erweitert werden?
Ja. Der Zahnersatz kann jederzeit erneuert oder verändert werden. Ein Einzelzahnimplantat kann auch nach vielen Jahre problemlos in einen Pfeiler für eine Brücke oder Prothese umgewandelt werden.

Können schlecht sitzende Zahnprothesen durch Implantate besser halten?
Zahnprothesen mit mangelhaftem Halt können durch Implantate schnell und zuverlässig in ihrem Tragekomfort verbessert werden. Rutschende Prothesen, schmerzhaften Druckstellen  oder gestörte Geschmacksempfindungen gehören so der Vergangenheit an. Für Sie bedeutet dies eine erheblichen Verbesserung der Lebensqualität und dies auch im hohen Alter.

Kann ich mit implantatgetragenem Zahnersatz ganz normal abbeißen und essen?
Ganz gleich, ob Sie eine implantatgetragene Krone, Brücke oder Prothese haben: Sie können damit essen, abbeißen, reden und lachen wie früher mit Ihren ,,zweiten Zähnen". Der Zahnersatz ruht so fest auf Ihren Implantaten, dass Sie sich ganz sicher fühlen können.

Piepst das Implantat bei der Kontrolle am Flughafen?
Nein, Implantate sind nicht magnetisch und lösen keine Reaktion der Detektoren aus.

Spricht etwas gegen eine Implantation im fortgeschrittenen Alter?
Um mit Implantaten neue Lebensqualität zu gewinnen ist es grundsätzlich nie zu spät. Die Behandlung ist so risikoarm, dass man sich durchaus auch noch mit 70, 80 oder sogar 90 Jahren Implantate einsetzen lassen kann. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Solange Sie eine andere Routinebehandlung beim Zahnarzt durchführen lassen würden und sich guter Gesundheit erfreuen, können Sie auch Implantate bekommen.

Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Nach der Einheilungsphase ist ein fachgerecht eingebrachtes Qualitätsimplantat gegen manche Einflüsse widerstandsfähiger als die natürliche Zahnwurzel. Ein prothetisch optimal belastetes Titanimplantat bricht nicht und kann keine Karies bekommen. Mit konsequenter Mundhygiene und unterstützender professioneller Zahnreinigung bleibt auch das Zahnfleisch und der Knochen um das Implantat gesund. So können Implantate durchaus Ihr Leben lang halten.

Noch Fragen offen geblieben?
Bei weiteren Fragen steht wir Ihnen selbstverständlich telefonisch, per mail  oder in der Praxis zur Verfügung – Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren!
Telefon 030/211 62 00
mail: praxis@dr-hasselberg.de
Gern können Sie auch einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren. Wir helfen Ihnen gerne und schnell weiter.